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Mai-27 2012

Ausstellungen (Auswahl)

2017-07 Black Box | boeckercontemporary | Heidelberg
2017-07 Visionen | Kunsthaus Troisdorf
2017-06 Therhineprize | Bonn
2017-02 Affordable Art Fair | Brüssel Belgien
2016-11 Honey the Moon | Galerie Now is here., Bonn
2016-11 Affordable Art Fair | Hamburg
2016-10 Rose-colored Glasses | NeckarOrte, Heidelberg
2016-09 Mein Grün ist Dein Blau | Galerie Lausberg, Düsseldorf
2016-06 ARTMUC | München
2015-08 Landschafts-Installationen | Parkmusik – Festival für Neue Musik und Kunst, Bad Kreuznach
2015-05 Perception and Illusion | Galerie Now is here., Bonn
2014-12 Gabriele Münter Hommage Ausstellung | Frauenmuseum, Bonn
2014-04 Semizentral | Deutsches Haus, World Horticultural Expo, Qingdao China
2014-03 Art Karlsruhe
2014-01 Der eine Moment | St. Theodor, Köln
2013-11 Kunstmesse im Frauenmuseum | Bonn
2013-11 Affordable Art Fair | Hamburg
2013-11 Photographie | Galerie Sassen, Bonn
2013-09 Moment in Pastell | Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Bonn
2013-07 Der eine Moment | Haus an der Redoute, Bonn
2013-06 Vernissage | ARTOFFICE, Basel (Schweiz)
2013-05 C.A.R. contemporary art ruhr | Essen
2013-04 Kunstverein Bad Godesberg, Bonn
2013-03 NEUE HELDEN | Now is here., Bonn
2012-11 Kunstmesse im Frauenmuseum | Bonn
2012-08 Galerie Sassen, Bonn | schwarz – weiss
2012-07 Artpul Eupen | Messe für zeitgenössische Kunst, Eupen (Belgien)
2012-06 Artpul | Messe für zeitgenöss. Kunst, Pulheim
2012-03 Art is here. | Exhibitions Nowishere, Bonn
2011-06 Artpul | Messe für zeitgenöss. Kunst, Pulheim
2011-03 Art is here. | Now is here., Bonn
2011-01 Passagen Köln | Now is here @ Galerie Fiebach Minninger
2010-11 Galerie Sassen, Bonn |
Einstellung – Fotografische Gesten
2009-10 Galerie Frei, Köln | FOTOTAL – #1: FREI
2008-11 KunstWerk Köln, Köln | Ansichtssachen (solo)

 

Veröffentlichungen

2017-01 Zukunftsorte | Zeitungsbeilage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
2015-11 ZDF/3sat nano
2014-09 Buch-Ankauf Stadtarchiv Bonn, Mit Anlauf in die Pfütze – 40 Fakten, 30 Gedanken, 1 Element
2014-06 WDR Fernsehen, Lokalzeit Bonn
2014-06 Bonner General-Anzeiger
2014-03 Katalog art Karlsruhe
2013-11 WDR 5, Scala
2013-09 Bonner General-Anzeiger
2013-07 Bonner General-Anzeiger
2013-07 Bonner General-Anzeiger
2013-05 Katalog C.A.R. contemporary art ruhr
2013-05 Hellweger Anzeiger, Kamen
2013-04 Bonner General-Anzeiger
2013-03 Buch Mit Anlauf in die Pfütze -
40 Fakten, 30 Gedanken, 1 Element.
2013-04 Bonner General-Anzeiger
2012-11 ARD tagesschau, ARD nachtmagazin
2012-11 Bonner General-Anzeiger
2012-11 Stadtzauber Kulturmagazin
2012-11 Katalog 22. Kunstmesse | Frauenmuseum, Bonn
2012-08 Katalog Wasser gibt Kunst Gestalt (solo)

 

Kunst am Bau / Projekte

2015-11 Podiumsgespräch frauen in kunst und kultur | Frauenkulturbüro NRW / Frauenmuseum, Bonn
2014-04 Kunst am Bau Semizentral | Kooperation mit TU Darmstadt und Tongji University Shanghai, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Qingdao China
2011-03 Stuhldesign You can fly – higher |
Kooperation mit FELD Narrative Design, Belgium
2010-06 Kunstprojekt Mein Koblenz | Kunst- und Marketingprojekt, entwickelt für die Stadt Koblenz
2009-12 Malerei | Kooperation mit Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften, Berlin
2009-12 Fotografie | Kooperation mit Claudius Therme, Köln

 

Auszeichnungen

2013-11 Valentine Rothe Preis 2013
2012-11 Valentine Rothe Preis 2012

 

Essays

Annegriet Camilla Spörndle,
Journalistin für Kunst und Kultur (2013)

“… 
Susanna Neunast reduziert. Die Bewegung des Wassers, nein vielmehr: Die Spiegelung auf der Wasseroberfläche auf den einen Moment, den es so nie mehr geben wird. Die Spiegelung auf der Wasseroberfläche in die Zweidimensionalität ihrer Fotografie, die somit für ewig festhalten wird. DEN EINEN MOMENT in ein Bild, das es so kein zweites Mal mehr geben wird. Denn: Ist das gespiegelte Objekt auch immer das Gleiche, so wird es durch die sich ständig ändernden Bewegungen des Wassers und die sich stetig verändernden Lichteinflüsse immer wieder anders. Immer wieder neu. Susanna Neunast bereichert uns. Hält uns diesen einen Moment, das Wesen und die Schönheit des Wassers, farbdurchflutete Lichtreflexe im Fluss des Lebens, fest. Teilt ihn uns mit. Teilt ihn mit uns. Macht uns ein Geschenk. Lenkt unseren Blick von der vibrierenden Oberfläche in unergründliche Tiefen. Materiell und ideell. Proaktiv. Die berühmte amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag hat in ihrem Essay “Über die Fotografie” aus dem Jahre 1977 folgendes gesagt: “Die Fotografie ist die “Grundschule” des Sehens. Die Verdichtung komplexer Wahrnehmung von Personen, Objekten, Landschaften usw. auf den Augenblick, der durch die Belichtung festgehalten wird. “Unsichtbares”, nicht Wahrgenommenes, wird sichtbar. Fotografieren bedeutet teilnehmen an der Sterblichkeit, Verletzlichkeit und Wandelbarkeit anderer Menschen (oder Dinge). Eben dadurch, dass sie diesen einen Moment herausgreifen und erstarren lassen, bezeugen alle Fotografien das unerbittliche Fließen der Zeit.” Und Susanna Neunasts Fotografien fließen. Bezeugen das unerbittliche Fließen der Zeit. Im ewigen Kreislauf, zwischen Mensch und Natur, Natur und Kunst, Kunst und Mensch. Susanna Neunasts Fotografien fließen – und wir mit ihnen. Wie ein Sog sind sie. Wie Magie. Ihre Fotografien. Sie ziehen uns an, erwecken unsere Neugier und erregen unsere Fantasie. … SUSANNA NEUNASTS Fotografien Erfreuen uns mit ihrer Farbgewalt, in dem sie alle Spektralfarben aus dem scheinbar glasklaren Element Wasser holen. Sie erinnern uns in ihrer Wellenbewegung an den Zyklus des Lebens – Höhen und Tiefen, Tag und Nacht, Leben und Tod. Doch nicht zuletzt erstaunen sie uns mit der Unglaublichkeit, dass all das, was wir sehen, keine abstrakten Gemälde im Stil des Informel, sondern tatsächlich Fotografien sind. Natur – mit der Kamera gemalt. Realität, die wirkt wie Fantasie. DER EINE MOMENT – reduziert und reproduziert. So wie es ihn nie mehr geben wird. … Susanna Neunast hat fokusiert. Ihren Blick – konzentriert – auf ein scheinbar unwichtige Begebenheit wie eine Wasseroberfläche gelenkt. Und in ihrem Spiegel den Fluss unseres Lebens und eine universelle, alles überdauernde Schönheit entdeckt. …

Anke Schmich, Kunsthistorikerin (2010)
“Susanna Neunast spielt in ihrer Fotoserie „Fascinating Waters“ mit Spiegelungen, die sich auf Wasseroberflächen finden. Sowohl unter als auch auf diesen vibrierenden Wasseroberflächen beeindruckt das bewegte Spiel der farbdurchfluteten Lichtreflexe, die das Auge des Betrachters in ihren Bann ziehen. … Das schillernde, irisierende Lichtspiel der Farben dieses existenziellen Elements, dessen außergewöhnlichen Erscheinungsweisen sie in ihren Bildtiteln adäquaten Ausdruck durch die Zuordnung zu Kristallen und Gestirnen verleiht, wird derart virtuos von der Kamera eingefangen, dass die Vermutung naheliegt, man hätte auf technischem Wege bei der Bildgestaltung nachgeholfen. Zu perfekt, zu anmutig präsentiert sich das fließende, strudelnde oder auch ruhig eine Fläche bildende Wasser, das Licht derart spiegelt, dass sich der Blick meditativ darin verhaftet. Regelrecht ästhetisch bezaubernd wirkt das einzigartige Naturschauspiel, dass gänzlich echt und unverfälscht auf das Gemüt des Betrachters wirken kann. Die Qualität dieser Arbeiten liegt also in der Ursprünglichkeit des Motivs und nicht in schnell produzierten Bildresultaten – keine Schnappschüsse, wie sie für die Schnelllebigkeit und Flüchtigkeit des Mediums Fotografie charakteristisch sind, sondern durch einen intensiven Rezeptionsprozess der Künstlerin festgehaltene Momente, die sich uns in ihrer ganzen Schönheit offenbaren. Die Resultate dieses meditativen Blicks auf das Wasser macht den eigenen, aber auch einzigartigen Effekt der Arbeiten Susanna Neunasts aus. Dadurch gelingt ihr eine bewusste Rückbesinnung und Konzentration auf ganz ursprüngliche und dennoch einfache, ja alltägliche Phänomene, die zu spektakulären Motiven des Massenmediums Fotografie avancieren. Die Bezüge zur Malerei sind hier im fotografischen Werk Susanna Neunasts leicht zu erkennen. Souverän setzt sie in ihrer Bildkomposition die klassischen Gestaltungsprinzipien der informellen Kunst ein, um das Wasser selbst zum Kunstobjekt werden zu lassen.”

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